Leben und Arbeiten in Fürstenfeldbruck

Über Uns

Hilfe zur Integration durch Engagement und Respekt ist das Ziel unseres Projekts für anerkannte Geflüchtete im Raum Fürstenfeldbruck. Im Fokus von H.I.E.R. stehen schnelle Wege zu Arbeit und Einkommen.

In unserem Projekt können sich Geflüchtete mit Sprache und Gesellschaft beim Arbeiten vertraut machen. Dafür entwickeln wir arbeitsähnliche Angebote für Migrant/innen und Geflüchtete; 40% der Plätze werden mit deutschsprachigen Arbeitsuchenden besetzt, um den Spracherwerb im Arbeitsalltag sicher zu stellen.

H.I.E.R. gibt den Teilnehmer/innen des Projekts die Möglichkeit sinnvollen Beschäftigungen nachzugehen und tiefer in das Leben außerhalb der Unterkunft oder der eigenen vier Wände einzutauchen.

Das Projekt richtet sich an Personen, die noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse erwerben konnten, sei es, weil kein geeigneter Integrationskurs verfügbar ist, sei weil der Spracherwerb im Kurs nicht über das Niveau A2 hinausgekommen ist. Auch die parallele Teilnahme am Integrationskurs ist möglich.

Sie sammeln Erfahrungen in der deutschen Arbeitswelt und bereiten sich auf den Übergang in den Arbeitsmarkt vor. An einem Tag in der Woche sind Gruppenangebote vorgesehen: Erstellen von Lebensläufen und Anschreiben, Arbeitsschutz und Sozialkunde auf sehr praktischem Niveau helfen bei der Orientierung in der deutschen Arbeitswelt.

Unsere Beschäftigungsangebote sind wettbewerbsneutral und zusätzlich. Das bedeutet, dass diese Aufgaben sonst gar nicht, oder nicht in diesem Umfang erledigt werden würden. So können auch die Geflüchteten einen Beitrag für das gute Miteinander im Landkreis Fürstenfeldbruck leisten.

In unserer Arbeitsgruppe wirken Geflüchtete und deutsche Teilnehmer/innen zusammen. Kontakte entstehen und Sprachkenntnisse werden praktisch erworben. Die Pausen werden zu kleinen Trainingseinheiten genutzt. Für die Geflüchteten bietet dieser geschützte Rahmen die Möglichkeit die eigene Leistungsfähigkeit zu testen und auszubauen.

Wilhelm Leitner  - Arbeitsanleiter

Wilhelm Leitner - Arbeitsanleiter

„In meiner Rolle als Arbeitsanleiter bei H.I.E.R. zeige ich den Teilnehmern was zu tun ist, wie man mit den Geräten umgeht und die Arbeitssicherheit einhält. Die Beschäftigung stößt bei den Geflüchteten auf großes Interesse, denn so kommen sie aus der Unterkunft raus und können sich an einen Alltag mit Arbeit gewöhnen. Mein Ziel ist es sie auf die Arbeit in Deutschland vorzubereiten und sie beim Lernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Ich denke, dass es eine unserer Aufgaben ist Neubürger auf ihrem Weg zu unterstützen, damit Integration gelingt.“

Wertschätzender und respektvoller Umgang mit unseren Beschäftigten steht immer im Vordergrund. Wir achten darauf, dass die Teilnahme die persönliche Weiterentwicklung jedes Beschäftigten ermöglicht.

Weil die Arbeitssuche für die Geflüchteten nur ein Problem von sehr vielen darstellt, fungieren wir als Ansprechpartner für sämtliche Anliegen. Wir helfen den Betroffenen direkt weiter oder verweisen sie an zuständige Stellen.

Ins Leben gerufen wurde H.I.E.R. von Pack mas e.V., einem Münchner Verein für soziale Dienstleistungen. Auf der Pack mas - Homepage können Sie sich über unsere unterschiedlichen Produkte, sowie Hintergründe zu H.I.E.R. informieren.

Aktuelles

Discover H.I.E.R.!


H.I.E.R. ist eine Anlaufstelle für Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen.

Dementsprechend haben viele Besucher/innen unserer Seite eine andere Muttersprache als Deutsch und sprechen unterschiedlich gut Deutsch.

Deshalb haben wir eine englische Version der Seite erstellt. Englisch ist die meist gesprochene Sprache der Welt. Viele unserer Teilnehmer/innen können sich gut auf Englisch verständigen.

Außerdem haben wir für Menschen die gerade erst Deutsch lernen eine Version in leichter Sprache angelegt. Diese Version verzichtet auf komplizierte Sätze und Wörter. So soll sie leicht verständlich sein.

Den Sprachwechsler finden Sie in der Navigation oben rechts. Viel Spaß! Have fun!

H.I.E.R. in der Presse


Wir stehen in der Zeitung!

Im August berichtete der Merkur über H.I.E.R.. Der Reporter Olf Paschen besuchte unseren "etwas anderen Bauhof-Trupp" in Puchheim.
Paschen beschreibt das Projekt wie folgt: "Unterstützung für den Puchheimer Bauhof: Erstmals sind dort Flüchtlinge tätig. Sie legen Beete an, mähen den Rasen, sammeln Müll ein – und schnuppern so ins deutsche Arbeitsleben hinein. [...] Ziel dieses „Vereins für soziale Dienstleistungen“ ist, Beschäftigungsmöglichkeiten für Benachteiligte zu schaffen, wie Geschäftsführer Karl-Heinz Bitsch erklärt. Für Deutsche mit psychischen Erkrankungen oder sozialen Defiziten gibt es solche Angebote schon länger, für Migranten sind sie – zumindest im Brucker Landkreis – neu."


Wir freuen uns über die mediale Aufmerksamkeit und hoffen so noch mehr Menschen mit unserem Projekt erreichen zu können.

Seite 3 von 4